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Physiotherapie, Massage und Sporttherapie in Sasel

Willkommen in unserer Praxis für Physiotherapie, Massage und Sporttherapie in Sasel und Umgebung. Wir helfen Ihnen bei Rückenschmerzen, Nackenbeschwerden, Hüftproblemen, Kniebeschwerden und vielem mehr.

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Akute Beschwerden

Wenn Sie akute, oder chronische Beschwerden haben, können Sie hier mit ärztlicher Verordnung, bzw. Diagnose therapiert werden.

Prävention

Waren Sie bereits erkrankt, oder wollen einer neuen Erkrankung vorbeugen, können Sie präventiv Leistungen in Anspruch nehmen.

Physiotherapie und Massage in Hamburg Sasel

Therapie

Therapie ist ein wichtiger Prozess, um nach Verletzungen oder Krankheiten die körperliche und geistige Gesundheit wiederherzustellen.

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Hausbesuche ermöglichen es uns, unsere Patienten auch in ihrem vertrauten Umfeld zu behandeln und ihnen dadurch mehr Komfort und Flexibilität zu bieten.

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Kooperation

Jens Rusch, Inhaber des Kraftort Therapiezentrums in Sasel und Julian Mitzlaff, Orthopädietechnikermeister vom meevo Sanitätshaus freuen sich über ihre neue Zusammenarbeit.
 
Zukünftig gehen die Versorgung unserer Patienten mit Physiotherapie und Heil- und Hilfsmitteln Hand in Hand.
 
Das meevo Sanitätshaus ist jetzt auch im Alstertal vertreten, die Filiale liegt direkt Shop-in-Shop im Media Markt am AEZ in Poppenbüttel.
 

Patientenumfrage

Ihre Meinung ist uns sehr wichtig, denn Sie sind der Mittelpunkt unserer Arbeit. Daher freuen wir uns, wenn Sie an unserer Patientenbefragung teilnehmen!

Patientenzufriedenheit

Im Vergleich von über 80 Physiotherapiepraxen bundesweit haben wir als Kraftort Therapiezentrum bei der Patientenzufriedenheit den 2. Platz belegt. Dafür möchten wir uns ganz herzlich bei unseren Patienten für die tollen Bewertungen und bei unseren Mitarbeitern für Ihr großes Engagement bedanken!

Neuste Blog Beiträge
19. Februar 2025Autophagie ist ein lebenswichtiger Mechanismus, bei dem Zellen beschädigte oder überflüssige Bestandteile abbauen und recyceln. Dieser Prozess trägt entscheidend zur Aufrechterhaltung der Zellgesundheit bei und schützt vor verschiedenen Krankheiten. Sowohl Fasten als auch körperliche Aktivität sind bekannte Auslöser der Autophagie. Eine aktuelle Studie hat nun genauer untersucht, wie mechanischer Stress, etwa durch Krafttraining, diesen Prozess beeinflusst. Was ist Autophagie? Der Begriff “Autophagie” leitet sich aus dem Griechischen ab und bedeutet “sich selbst verzehren”. Es handelt sich um einen natürlichen Prozess, bei dem Zellen ihre eigenen beschädigten oder nicht mehr benötigten Komponenten abbauen und verwerten. Durch diese “Selbstreinigung” werden zelluläre Abfallprodukte entfernt, was die Funktionalität und Langlebigkeit der Zellen sicherstellt. Die Wirkung des Fastens auf die Autophagie Fasten ist seit langem für seine gesundheitsfördernden Effekte bekannt, insbesondere durch die Aktivierung der Autophagie. Während Phasen ohne Nahrungsaufnahme sinkt der Energienachschub, wodurch der Körper alternative Energiequellen nutzen muss. Dieser Energiemangel aktiviert die Autophagie, um beschädigte Zellbestandteile abzubauen und als Energiequelle zu verwenden. Dieser Prozess unterstützt die Entgiftung des Körpers, reduziert Entzündungen und fördert die Zellregeneration. Neue Erkenntnisse: Die Rolle von Sport bei der Autophagie Eine aktuelle Studie unter der Leitung von Professor Jörg Höhfeld an der Universität Bonn hat untersucht, wie mechanischer Stress, wie er beim Krafttraining auftritt, die Autophagie beeinflusst. Im Fokus stand das Protein BAG3, das eine Schlüsselrolle bei der Erkennung und Beseitigung beschädigter Muskelproteine spielt. Die Forscher entdeckten, dass mechanischer Stress eine Dephosphorylierung von BAG3 auslöst, was dessen Aktivität steigert und somit die Autophagie in Muskelzellen fördert. Dieser Mechanismus ist essenziell für die langfristige Erhaltung der Muskelmasse und -funktion. Interessanterweise zeigte die Studie auch, dass BAG3 nicht nur in Muskelzellen, sondern auch in Nervenzellen eine wichtige Rolle spielt. Mutationen in BAG3 können zu neurologischen Erkrankungen wie der Charcot-Marie-Tooth-Krankheit führen, bei der es zum Abbau peripherer Nervenfasern kommt. Die Ergebnisse dieser Forschung könnten daher neue therapeutische Ansätze für Muskel- und Nervenerkrankungen bieten.  Quelle: uni-bonn.de Fazit Sowohl Fasten als auch körperliche Aktivität sind effektive Methoden zur Aktivierung der Autophagie, des natürlichen Reinigungsprozesses unserer Zellen. Die neuesten Forschungsergebnisse heben insbesondere die Bedeutung von Krafttraining hervor, das durch mechanischen Stress spezifische Proteine aktiviert, die die Autophagie fördern. Diese Erkenntnisse unterstreichen die Wichtigkeit eines aktiven Lebensstils und könnten zukünftig neue Wege in der Behandlung von Muskel- und Nervenerkrankungen eröffnen. Bleiben Sie in Bewegung – Ihr Kraftort Team [...] Weiterlesen...
17. Februar 2025Omarthrose bezeichnet den fortschreitenden Verschleiß des Schultergelenks (Articulatio humeri). Es handelt sich um eine degenerative Erkrankung, bei der der Gelenkknorpel zunehmend abgebaut wird. Dies führt zu Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Entzündungen. Die Schulterarthrose betrifft vor allem ältere Menschen, kann aber auch infolge von Verletzungen oder chronischer Überlastung auftreten. Ursachen der Omarthrose Die häufigsten Ursachen für Omarthrose sind: Alterungsprozess: Mit zunehmendem Alter nimmt die Knorpelqualität ab. Verletzungen: Schulterfrakturen oder Luxationen können den Gelenkknorpel schädigen. Überlastung: Wiederholte hohe Belastungen, z. B. durch schwere körperliche Arbeit oder Sportarten wie Tennis und Gewichtheben. Entzündliche Erkrankungen: Rheumatoide Arthritis kann den Knorpelabbau beschleunigen. Genetische Veranlagung: Eine familiäre Häufung von Arthrose kann das Risiko erhöhen. Symptome der Schulterarthrose Die Symptome entwickeln sich meist schleichend und umfassen: Schmerzen: Anfangs bei Belastung, später auch in Ruhe und nachts. Bewegungseinschränkungen: Besonders das Heben des Arms kann schwierig werden. Knirschen oder Reiben im Gelenk: Ein Zeichen für Knorpelverlust. Schwellung und Entzündung: In fortgeschrittenen Stadien möglich. Diagnostik der Omarthrose Um eine Omarthrose zu diagnostizieren, setzen Ärzte folgende Methoden ein: Anamnese und körperliche Untersuchung: Erhebung der Beschwerden und Überprüfung der Beweglichkeit. Röntgen: Zeigt Gelenkspaltverengung, Knochenauswüchse (Osteophyten) und Veränderungen der Knochenstruktur. MRT oder CT: Erlaubt eine detaillierte Beurteilung von Weichteilen, Knorpel und Sehnen. Konservative Behandlungsmöglichkeiten In frühen Stadien kann eine konservative Therapie die Beschwerden lindern und das Fortschreiten verlangsamen: Physiotherapie: Stärkt die Muskulatur, verbessert die Beweglichkeit und reduziert Schmerzen. Medikamentöse Therapie: NSAR (nichtsteroidale Antirheumatika) wie Ibuprofen oder Diclofenac helfen gegen Schmerzen und Entzündungen. Injektionen: Kortison oder Hyaluronsäure können kurzfristige Linderung verschaffen. Kälte- und Wärmeanwendungen: Fördern die Durchblutung und entspannen die Muskulatur. Lebensstiländerung: Gelenkschonende Bewegungen und Vermeidung von Überlastung. Operative Behandlungsmöglichkeiten Wenn konservative Maßnahmen nicht mehr ausreichen, kommen operative Verfahren infrage: Arthroskopie (Gelenkspiegelung): Entfernung von Gelenkkörpern und Glättung des Knorpels. Schulterprothese: Bei fortgeschrittener Arthrose kann ein künstliches Schultergelenk eingesetzt werden. Umkehrprothese (Inverse Schulterprothese): Besonders geeignet, wenn zusätzlich eine Schädigung der Rotatorenmanschette vorliegt. Physiotherapie bei Omarthrose Physiotherapie ist ein zentraler Bestandteil der Behandlung. Sie hilft, Schmerzen zu reduzieren und die Beweglichkeit zu erhalten. Typische Maßnahmen sind: Manuelle Therapie: Gelenkmobilisation zur Verbesserung der Beweglichkeit. Kräftigungsübungen: Stärkung der Schultermuskulatur zur Entlastung des Gelenks. Dehnübungen: Erhöhung der Flexibilität und Reduktion von Verspannungen. Stabilisationstraining: Förderung der Gelenkstabilität. Wärme- und Kälteanwendungen: Zur Schmerzreduktion und Muskelentspannung. Die neue Blankoverordnung in der Physiotherapie Seit dem 1. November 2024 haben Ärzte die Möglichkeit, für über 100 Schulterdiagnosen sogenannte Blankoverordnungen auszustellen. Dies bedeutet: Erweiterte Versorgungsverantwortung: Physiotherapeuten können eigenständig über die Auswahl der Heilmittel, die Anzahl der Behandlungseinheiten und die Frequenz der Therapiesitzungen entscheiden. Flexibilität in der Therapiegestaltung: Die Therapeuten können die Behandlung individuell an die Bedürfnisse des Patienten anpassen, was zu einer effektiveren und patientenzentrierten Versorgung führt. Gültigkeitsdauer: Eine Blankoverordnung ist bis zu 16 Wochen ab Ausstellungsdatum gültig, was einen längeren Behandlungszeitraum ermöglicht. Diese Neuerung fördert eine flexible und bedarfsgerechte physiotherapeutische Versorgung, insbesondere bei komplexen Schultererkrankungen wie der Omarthrose. Fazit Omarthrose ist eine schmerzhafte, aber behandelbare Erkrankung des Schultergelenks. Eine frühzeitige Diagnostik und ein individuell angepasstes Therapiekonzept aus Physiotherapie, Medikamenten und – falls notwendig – operativen Eingriffen können die Lebensqualität deutlich verbessern. Wer frühzeitig aktiv wird, kann das Fortschreiten der Arthrose verlangsamen und Schmerzen reduzieren. Bei uns im Kraftort Therapiezentrum erstellen unsere qualifizierten Physiotherapeuten einen individuellen Behandlungsplan für Ihre Beschwerden. Ihr Kraftort Team   [...] Weiterlesen...
13. Februar 2025Die Achillessehne leistet wahre Kraftakte – jeden Tag, über Jahrzehnte hinweg. Als kräftigste Sehne unseres menschlichen Körpers verbindet sie die wichtigste Muskeln des Unterschenkels mit unserem Fuß und ist hauptsächlich für die Beugefähigkeit dieser Bereiche verantwortlich. Durch Verletzungen kann eine Operation der Achillessehe nötig sein, besonders wenn die verbundenen Einschränkungen den Alltag belasten. Die darauffolgende Zeit kann optimal genutzt werden, damit Sie möglichst schnell wieder im Besitz Ihrer Kräfte sind. Gründe für eine Operation der Achillessehne  Ein Riss der Achillessehne ist eine häufig bei jungen Menschen vorkommende Verletzung, die beispielsweise durch einen Sportunfall verursacht werden kann. In diesem Fall wird entweder eine konservative Behandlung ohne Operation angeboten, bei der der Fuß eine lange Zeit von bis zu 12 Wochen ruhiggestellt wird. Auch hier gibt es gute und schnelle Heilungschancen, wenn eine Physiotherapie begleitend angewandt wird.  Muss der Riss, die sogenannte Achillessehnenruptur, operativ behandelt werden, wird die betroffene Sehne an der Selle des Risses genäht. Dies erfolgt entweder mit einer offenen Operation oder aber minimal-invasiv mit möglichst wenig Schnitten in der Haut. Je nach Patient wird die Operation individuell mit dem operierenden Arzt besprochen.  Nachbehandlung der Operation Da die Achillessehne wie beschrieben einen sehr wichtigen Part in unserem Bewegungsapparat übernimmt, dauert die Heilung ebenfalls eine längere Zeit. Betroffene müssen zunächst einmal viel Geduld aufbringen, das ist die erste Voraussetzung. Meist kann die Sehne und der Fuß nach vier Monaten wieder voll belastet werden – bis hier hin kann mit einigen Vorgehensweisen die Heilung optimal gefördert und beschleunigt werden. Die Einschränkungen, mit der Betroffene nach einer Achillessehnen-OP nicht nur im Alltag auf sich nehmen müssen, können zermürbend sein, denn sie erfordern ein großes Maß an Flexibilität und Hilfe von außen. Daher ist es das größte Ziel, die eigene Belastbarkeit wieder zu stärken und auszubauen, um vor allem den Alltag wieder ohne Gehhilfen oder speziellen Schuhen gestalten zu können. Eine speziell auf Sie ausgerichtete und angepasste Physiotherapie kann Sie dabei bestmöglich unterstützen. H2: Physiotherapeutische Vorbereitung für die Achillessehne  Die Physiotherapie bei allen Achillessehnen–Beschwerden verfolgt eine Aufgabe: Mit möglichst geringen Schmerzen die ursprüngliche Funktion der Achillessehne wieder herzustellen. Bei einer physiotherapeutischen Erstanalyse nach der Operation können erste Punkte beobachtet und besprochen werden, die für die Behandlung wichtig sind. Dazu achten unsere Kraftort-Therapeuten vor allem auf folgende Dinge: Wie ist es um die Statik von der Stellung des Fußes bestellt? Wie verhält sich die Gesamtstabilität des Beines und des Rumpfes? Welche Einschränkungen hatte die Verletzung der Achillessehne auf die Gangart? In welcher Form ist die Achillessehne aktuell belastbar? Welche Bereiche sorgen besonders für Schmerzen? Je nachdem, wie die Erstanalyse ausfällt, wird mit Ihnen ein individuell auf Sie abgestimmtes Behandlungskonzept erarbeitet.  Physiotherapeutische Behandlungsmaßnahmen  Neben der manuellen physiotherapeutischen Therapie kann nämlich auch eine Krankengymnastik am Gerät (KGG) in Frage kommen – oder eine Kombination aus beiden physiotherapeutischen Maßnahmen. Je nach Ausprägung der ursprünglichen Achillessehnenverletzung müssen Sie auch hier Geduld als Begleiter einplanen – im Idealfall erreichen Sie stabile Fortschritte und haben mit zwei Sitzungen in der Woche nach vier bis zwölf Wochen schon jede Menge erreicht.   Neben einer bewusst angewendeten Muskelentspannung in den Regionen, die in die Achillessehne einstrahlen, ist vor allem die Aktivierung des Sprunggelenks genauso wichtig und elementar wie die Förderung von Bein- und Fußstabilität. So kann über die Wochen hinweg die Belastung der Achillessehne stetig gesteigert werden. Unterstützende Maßnahmen, wie Bandagen oder ein Übungsplan für daheim können ebenfalls die Heilung beschleunigen.  Herzliche Grüße von Ihrem Kraftort Team Ihre Therapiemöglichkeiten bei uns im Kraftort Therapiezentrum rund um das Thema postoperative Behandlung nach einer Operation der Achillessehnen und die individuellen Therapiemöglichkeiten erfahren Sie an unserer Rezeption.  Quellen https://flexikon.doccheck.com/de/Achillessehne#:~:text=1.-,Definition,und%20erm%C3%B6glicht%20dadurch%20die%20Plantarflexion.https://www.schulthess-klinik.ch/de/fusschirurgie/behandlung/achillessehnenriss-achillessehnenruptur https://www.physiozentrum.ch/2017/10/was-tun-bei-achillodynie [...] Weiterlesen...
31. März 2025Eine Schulter-Totalendoprothese (Schulter-TEP) ist ein künstlicher Gelenkersatz des Schultergelenks. Diese Operation wird notwendig, wenn das natürliche Schultergelenk durch Erkrankungen oder Verletzungen so stark geschädigt ist, dass konservative Behandlungsmethoden nicht mehr ausreichen.​ Ursachen für eine Schulter-TEP Die häufigsten Gründe für den Einsatz einer Schulter-TEP sind:​ Arthrose: Verschleißbedingter Knorpelabbau führt zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen.​ Rheumatoide Arthritis: Entzündliche Gelenkerkrankung, die das Schultergelenk zerstören kann.​ Frakturen: Komplexe Brüche des Oberarmkopfes, insbesondere bei älteren Patienten.​ Rotatorenmanschettenrupturen: Schwere Sehnenrisse, die zu einer Arthropathie führen können.​ Operationstechniken Es gibt verschiedene Techniken für den Einsatz einer Schulter-TEP:​ Anatomische Prothese: Ersatz von Oberarmkopf und Gelenkpfanne, wenn die Rotatorenmanschette intakt ist. Inverse Prothese: Vertauschen der Gelenkkomponenten, geeignet bei nicht funktionierender Rotatorenmanschette.​ Nachbehandlung durch Physiotherapie Die postoperative Physiotherapie ist entscheidend für den Heilungserfolg. Sie beginnt meist unmittelbar nach der Operation und umfasst:​ Schmerzlinderung: Durch gezielte Maßnahmen wird der Schmerz reduziert.​ Mobilisation: Frühzeitige, schonende Bewegungsübungen verhindern Versteifungen.​ Kraftaufbau: Stärkung der Muskulatur zur Stabilisierung des Gelenks.​ Koordinationstraining: Verbesserung der Bewegungsabläufe und Wiederherstellung der Funktionalität.​ Vorteile der Blankoverordnung in der Physiotherapie Seit dem 1. November 2024 können Ärzte für über 100 Schulter-Diagnosen eine Blankoverordnung ausstellen. Dies bedeutet, dass sie kein konkretes Heilmittel mehr verordnen, sondern die Entscheidung über Art, Anzahl und Frequenz der Therapieeinheiten den Physiotherapeuten überlassen. Diese Regelung ermöglicht eine individuellere und flexiblere Therapiegestaltung, da die Therapeuten die Behandlung optimal auf die Bedürfnisse des Patienten abstimmen können.Die Blankoverordnung ist bis zu 16 Wochen ab Ausstellungsdatum gültig, wobei die Therapeuten die Verantwortung für die Wirtschaftlichkeit der Behandlung tragen.  Insgesamt bietet die Kombination aus moderner Schulter-TEP-Chirurgie und einer individuell angepassten physiotherapeutischen Nachbehandlung, unterstützt durch die Möglichkeiten der Blankoverordnung, Patienten die Chance auf eine deutliche Verbesserung ihrer Lebensqualität und Schulterfunktion.​ Bei uns im Kraftort Therapiezentrum erstellen unsere qualifizierten Physiotherapeuten einen individuellen Behandlungsplan für Ihre Beschwerden. Ihr Kraftort Team [...] Weiterlesen...
22. März 2025Die Bankart Läsion ist ein häufiges Krankheitsbild, das vor allem zu Schulterinstabilitäten führt. In diesem Beitrag erfahren Sie alles Wissenswerte über die Ursachen, Symptome, Diagnostik, gängige Operationstechniken und den hohen Stellenwert der Physiotherapie in der Nachbehandlung. Zudem beleuchten wir die Möglichkeiten und Vorteile der neuen Blankoverordnung in der Physiotherapie. Ursachen der Bankart Läsion Die Bankart Läsion entsteht in der Regel durch ein traumatisches Ereignis, bei dem es zu einem Abnutzungsschaden oder Abriss der vorderen Kapsel und des Labrum kommt. Häufige Ursachen sind: Sportverletzungen: Insbesondere in Kontaktsportarten wie Fußball, Basketball oder Handball. Sturztraumata: Ein direkter Sturz auf die Schulter kann die strukturelle Integrität des Gelenks beeinträchtigen. Wiederholte Überbelastung: Auch wiederholte Belastungen können zu einer kumulativen Schädigung des Schultergelenks führen. Diese Faktoren können in Kombination oder auch einzeln zu einer Instabilität der Schulter führen, die langfristig Schmerzen und Funktionsstörungen verursacht. Symptome der Bankart Läsion Typische Symptome, die auf eine Bankart Läsion hinweisen können, sind: Wiederkehrende Schulterinstabilität: Patienten berichten häufig von einem wiederkehrenden „Ausrenken“ der Schulter. Schmerzen und Druckgefühl: Vor allem bei bestimmten Bewegungen oder nach Belastung treten oft starke Schmerzen auf. Bewegungseinschränkungen: Die Beweglichkeit der Schulter ist in vielen Fällen eingeschränkt, was alltägliche Aktivitäten erschwert. Durch eine frühzeitige Diagnostik und Therapie kann oft eine dauerhafte Beeinträchtigung vermieden werden. Diagnostik Die Diagnose einer Bankart Läsion erfolgt in mehreren Schritten: Anamnese und klinische Untersuchung: Der behandelnde Arzt erhebt zunächst eine ausführliche Krankengeschichte und führt spezielle Tests durch, um die Stabilität der Schulter zu überprüfen. Bildgebende Verfahren: Moderne bildgebende Verfahren wie die Magnetresonanztomographie (MRT) oder die Computertomographie (CT) bieten detaillierte Einblicke in die Strukturen des Schultergelenks und bestätigen die Diagnose. Funktions- und Belastungstests: Ergänzend werden Tests durchgeführt, um die funktionelle Belastbarkeit der Schulter zu beurteilen. Diese diagnostischen Schritte ermöglichen eine präzise Beurteilung der Schädigung und helfen, den optimalen Therapieansatz zu wählen. Operationstechniken bei der Bankart Läsion In vielen Fällen ist eine Operation erforderlich, um die Stabilität der Schulter wiederherzustellen. Zu den gängigen Operationstechniken zählen: Arthroskopische Rekonstruktion: Eine minimalinvasive Technik, bei der das beschädigte Labrum wieder fixiert wird. Diese Methode ist besonders beliebt, da sie mit weniger Gewebeschäden und einer schnelleren Erholungsphase verbunden ist. Offene Operation: In schwereren Fällen oder bei wiederholten Schulterluxationen kann eine offene Operation notwendig sein, um eine umfassendere Rekonstruktion vorzunehmen. Die Wahl der Methode richtet sich immer nach dem individuellen Schädigungsbild und den Bedürfnissen des Patienten. Der hohe Stellenwert der Physiotherapie in der Nachbehandlung Nach der operativen Behandlung spielt die Physiotherapie eine zentrale Rolle in der Rehabilitation. Wichtige Aspekte sind: Funktionelle Wiederherstellung: Gezielte Übungen helfen, die Muskulatur zu stärken und die Beweglichkeit der Schulter wiederherzustellen. Schmerzlinderung: Durch manuelle Techniken und spezielle Therapieansätze wird der Schmerz reduziert und die Heilung gefördert. Prävention erneuter Verletzungen: Ein individuell abgestimmtes Trainingsprogramm minimiert das Risiko zukünftiger Schulterinstabilitäten. Die Physiotherapie unterstützt Patienten dabei, schnell wieder in den Alltag und in sportliche Aktivitäten zurückzukehren. Blankoverordnung in der Physiotherapie: Möglichkeiten und Vorteile Die Einführung der Blankoverordnung in der Physiotherapie stellt einen bedeutenden Fortschritt in der medizinischen Versorgung dar. Ihre Vorteile umfassen: Flexibilität und Individualität: Ärzte können gezielt auf die Bedürfnisse der Patienten eingehen und spezifische Therapien verordnen, ohne sich an starre Vorgaben halten zu müssen. Effizienzsteigerung: Durch die direkte Verordnung der Physiotherapie können Behandlungsprozesse beschleunigt und Wartezeiten reduziert werden. Kostenersparnis: Die Blankoverordnung ermöglicht eine passgenaue Versorgung, was langfristig zur Reduzierung unnötiger medizinischer Ausgaben beiträgt. Erhöhte Therapietreue: Patienten profitieren von einem maßgeschneiderten Therapieplan, der die Motivation und Compliance erhöht. Diese Neuerung stellt sicher, dass Patienten nach einer Operation optimal betreut werden und sich schneller erholen können. Fazit Die Bankart Läsion ist eine ernstzunehmende Verletzung, die bei unzureichender Behandlung zu chronischen Schulterinstabilitäten führen kann. Durch eine umfassende Diagnostik, moderne Operationstechniken und einen integrativen Ansatz in der Physiotherapie – unterstützt durch die neue Blankoverordnung – können Patienten jedoch effektiv behandelt und langfristig stabilisiert werden. Eine frühzeitige Intervention und eine individuell abgestimmte Nachbehandlung sind entscheidend, um die Lebensqualität der Betroffenen nachhaltig zu verbessern. Mit diesem informativen Überblick bieten wir Ihnen einen tiefgehenden Einblick in das Krankheitsbild der Bankart Läsion, der nicht nur für Patienten, sondern auch für medizinisches Fachpersonal von großem Nutzen ist. Bei uns im Kraftort Therapiezentrum erstellen unsere qualifizierten Physiotherapeuten einen individuellen Behandlungsplan für Ihre Beschwerden. Ihr Kraftort Team [...] Weiterlesen...
17. März 2025Die Rotatorenmanschette ist ein Verbund aus vier Muskeln und deren Sehnen, die das Schultergelenk umgeben und stabilisieren. Diese Struktur ermöglicht die vielfältigen Bewegungen der Schulter, wie Innen- und Außenrotation sowie das seitliche Abspreizen des Arms. Ein Riss in einer oder mehreren dieser Sehnen wird als Rotatorenmanschettenruptur bezeichnet und kann zu erheblichen Funktionseinschränkungen führen. Betroffene Sehnen bei einer Rotatorenmanschettenruptur Die Rotatorenmanschette besteht aus folgenden vier Muskeln und deren Sehnen: Musculus supraspinatus: Diese Sehne ist am häufigsten von Rupturen betroffen, insbesondere aufgrund ihrer Lage unter dem Schulterdach. Musculus infraspinatus: Diese Sehne kann ebenfalls reißen und führt zu Einschränkungen bei der Außenrotation des Arms. Musculus subscapularis: Ein Riss dieser Sehne beeinträchtigt die Innenrotation der Schulter. Musculus teres minor: Diese Sehne ist seltener betroffen, aber ein Riss kann die Außenrotation und Stabilität der Schulter beeinflussen. Mögliche Ursachen einer Rotatorenmanschettenruptur Die Ursachen für eine Rotatorenmanschettenruptur lassen sich in zwei Hauptkategorien unterteilen: Degenerative Ursachen: Mit zunehmendem Alter unterliegen die Sehnen natürlichen Verschleißerscheinungen. Faktoren wie wiederholte Überlastung, Durchblutungsstörungen und altersbedingte Degeneration können die Sehnen schwächen und anfälliger für Risse machen. Traumatische Ursachen: Ein plötzlicher Unfall, wie ein Sturz auf den ausgestreckten Arm, kann zu einem akuten Riss der Rotatorenmanschette führen. Solche traumatischen Ereignisse treten häufiger bei jüngeren Patienten auf. Diagnostik einer Rotatorenmanschettenruptur Die Diagnose einer Rotatorenmanschettenruptur erfolgt durch eine Kombination aus klinischer Untersuchung und bildgebenden Verfahren: Klinische Untersuchung: Der Arzt prüft die Schulter auf Schmerzpunkte, Beweglichkeitseinschränkungen und Muskelschwäche. Spezifische Tests, wie der Empty-Can-Test für den Musculus supraspinatus, können Hinweise auf eine Ruptur geben. Bildgebende Verfahren: Ultraschall: Dient als erste Screeningmethode zur Erkennung von Sehnenläsionen. Magnetresonanztomographie (MRT): Ermöglicht eine detaillierte Darstellung der Weichteilstrukturen der Schulter, einschließlich des Ausmaßes des Sehnenrisses und möglicher Muskelveränderungen. Übliche Operationstechniken bei Rotatorenmanschettenruptur Bei symptomatischen oder größeren Rissen kann eine operative Behandlung in Betracht gezogen werden: Arthroskopische Rekonstruktion: Über kleine Hautschnitte führt der Chirurg eine Kamera und spezielle Instrumente ein, um die gerissene Sehne wieder am Knochen zu fixieren. Diese minimalinvasive Methode führt zu kürzeren Erholungszeiten und geringeren postoperativen Schmerzen. Mini-open-Technik: Bei dieser Methode wird ein kleiner Hautschnitt gemacht, um direkten Zugang zur verletzten Sehne zu erhalten. Sie wird oft angewendet, wenn eine arthroskopische Reparatur nicht möglich ist. Der große Nutzen der Physiotherapie in der Nachbehandlung Die Physiotherapie spielt eine entscheidende Rolle in der Rehabilitation nach einer Rotatorenmanschettenruptur: Frühphase: Direkt nach der Operation wird die Schulter oft mit einer Schiene immobilisiert, um die Heilung zu fördern. Passive Bewegungsübungen, die vom Therapeuten durchgeführt werden, helfen, die Gelenkbeweglichkeit zu erhalten, ohne die reparierte Sehne zu belasten. Aufbauphase: Nach einigen Wochen beginnt der Patient mit aktiven Übungen, um die Muskelkraft und Funktion der Schulter schrittweise wiederherzustellen. Spätphase: Intensives Training zur Verbesserung der Kraft, Koordination und Ausdauer der Schulter- und Rückenmuskulatur, um die volle Funktionalität wiederzuerlangen. Eine konsequente und individuell angepasste physiotherapeutische Nachbehandlung ist entscheidend für den Erfolg der Therapie und die Vermeidung von Komplikationen. Die neue Blankoverordnung in der Physiotherapie Seit dem 1. November 2024 haben Ärzte die Möglichkeit, für über 100 Schulterdiagnosen sogenannte Blankoverordnungen auszustellen. Dies bedeutet: Erweiterte Versorgungsverantwortung: Physiotherapeuten können eigenständig über die Auswahl der Heilmittel, die Anzahl der Behandlungseinheiten und die Frequenz der Therapiesitzungen entscheiden. Flexibilität in der Therapiegestaltung: Die Therapeuten können die Behandlung individuell an die Bedürfnisse des Patienten anpassen, was zu einer effektiveren und patientenzentrierten Versorgung führt. Gültigkeitsdauer: Eine Blankoverordnung ist bis zu 16 Wochen ab Ausstellungsdatum gültig, was einen längeren Behandlungszeitraum ermöglicht. Diese Neuerung fördert eine flexible und bedarfsgerechte physiotherapeutische Versorgung, insbesondere bei komplexen Schultererkrankungen wie der Rotatorenmanschettenruptur. Insgesamt ist die Rotatorenmanschettenruptur eine ernsthafte Erkrankung, die eine sorgfältige Diagnose und individuell angepasste Therapie erfordert. Die Kombination aus modernen Operationstechniken und einer intensiven physiotherapeutischen Nachbehandlung bietet den Patienten die besten Chancen auf eine vollständige Genesung und Wiederherstellung der Schulterfunktion. Bei uns im Kraftort Therapiezentrum erstellen unsere qualifizierten Physiotherapeuten einen individuellen Behandlungsplan für Ihre Beschwerden. Ihr Kraftort Team [...] Weiterlesen...
10. März 2025Morbus Perthes, auch bekannt als Hüftkopfnekrose oder aseptische Nekrose des Hüftkopfes, ist eine Erkrankung des Hüftgelenks, die vor allem bei Kindern im Alter zwischen 4 und 8 Jahren auftritt. Sie entsteht durch eine Durchblutungsstörung des Hüftkopfes, wodurch das Knochengewebe geschädigt wird. Dies kann langfristig zu Deformitäten des Hüftgelenks, Bewegungseinschränkungen und Schmerzen führen. Ursachen und Risikofaktoren Die genaue Ursache von Morbus Perthes ist noch nicht vollständig geklärt. Es gibt jedoch verschiedene Risikofaktoren, die eine Rolle spielen können: Genetische Faktoren Durchblutungsstörungen des Hüftkopfes Hormonelle und metabolische Einflüsse Traumatische Ereignisse oder Mikrotraumen Umweltfaktoren und Wachstumsstörungen Symptome von Morbus Perthes Die Symptome variieren je nach Krankheitsstadium. Häufige Anzeichen sind: Hüft- oder Leistenschmerzen, die bis ins Knie ausstrahlen können Hinken oder verändertes Gangbild Bewegungseinschränkungen, insbesondere bei Drehbewegungen Muskelatrophie im Oberschenkelbereich Gelenksteifigkeit und eingeschränkte Belastbarkeit Diagnostik: Wie wird Morbus Perthes erkannt? Die Diagnose erfolgt durch eine Kombination aus klinischer Untersuchung und bildgebenden Verfahren: Körperliche Untersuchung: Test auf Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Gangveränderungen. Röntgenaufnahmen: Zeigen typische Veränderungen des Hüftkopfes in verschiedenen Stadien der Erkrankung. MRT (Magnetresonanztomographie): Besonders nützlich in frühen Stadien, um Durchblutungsstörungen sichtbar zu machen. Ultraschall: Kann zur Beurteilung der Gelenkflüssigkeit und Weichteilstrukturen verwendet werden. Behandlung von Morbus Perthes Die Behandlung hängt vom Alter des Kindes, dem Krankheitsstadium und der Ausprägung der Erkrankung ab. Ziel ist es, die Form des Hüftkopfes bestmöglich zu erhalten und Bewegungseinschränkungen zu minimieren. 1. Konservative Therapie In vielen Fällen kann Morbus Perthes ohne Operation behandelt werden: Physiotherapie zur Verbesserung der Beweglichkeit und Muskelkraft Schonung und Reduktion der Belastung (z. B. mithilfe von Gehhilfen) Medikamentöse Schmerztherapie (z. B. entzündungshemmende Medikamente wie Ibuprofen) Orthopädische Hilfsmittel wie Schienen oder Orthesen zur Entlastung des Hüftgelenks 2. Physiotherapie als zentraler Bestandteil der Behandlung Physiotherapie spielt eine entscheidende Rolle bei der Behandlung von Morbus Perthes. Sie hilft, Schmerzen zu reduzieren und die Funktion des Hüftgelenks zu verbessern. Wichtige Maßnahmen sind: Schmerzmanagement: Manuelle Therapie, Elektrotherapie oder Ultraschall zur Schmerzlinderung. Beweglichkeitstraining: Mobilisationstechniken zur Vermeidung von Steifheit. Muskelkräftigung: Gezielte Übungen zur Stabilisierung des Hüftgelenks. Gangschulung: Verbesserung der Bewegungsabläufe zur Vermeidung einer Fehlbelastung. Hydrotherapie: Bewegungstraining im Wasser zur gelenkschonenden Kräftigung. 3. Operative Therapie bei schwerem Verlauf In schweren Fällen kann eine Operation erforderlich sein, insbesondere wenn der Hüftkopf stark deformiert ist oder die konservative Therapie nicht ausreichend wirkt. Mögliche Eingriffe sind: Varisierungsosteotomie: Korrektur des Oberschenkelknochens zur besseren Anpassung des Hüftkopfes in der Gelenkpfanne. Intertrochantäre Osteotomie: Anpassung der biomechanischen Belastung auf das Hüftgelenk. Beckenosteotomie: Veränderung der Gelenkpfanne zur besseren Zentrierung des Hüftkopfes. Prognose und Langzeitaussichten Die Prognose hängt vom Erkrankungsalter und dem Ausmaß der Hüftkopfnekrose ab. Je früher die Erkrankung erkannt und behandelt wird, desto besser sind die Chancen auf eine vollständige Heilung. Unbehandelt kann Morbus Perthes langfristig zu einer frühzeitigen Arthrose oder dauerhaften Bewegungseinschränkungen führen. Fazit Morbus Perthes ist eine ernstzunehmende Kinderkrankheit, die frühzeitig erkannt und behandelt werden sollte. Eine gezielte Physiotherapie in Kombination mit konservativen oder operativen Maßnahmen kann helfen, die Hüftfunktion bestmöglich zu erhalten und die Lebensqualität der betroffenen Kinder zu verbessern. Regelmäßige ärztliche Kontrollen sind essenziell, um den Krankheitsverlauf zu überwachen und frühzeitig auf Veränderungen zu reagieren. Bei uns im Kraftort Therapiezentrum erstellen unsere qualifizierten Physiotherapeuten einen individuellen Behandlungsplan für Ihre Beschwerden. Ihr Kraftort Team [...] Weiterlesen...
3. März 2025Wussten Sie, dass eine Kombination verschiedener Therapieansätze Ihre Heilung beschleunigen kann? Die Heilmittelkombination D1, auch „Mini-Reha“ genannt, vereint mehrere wirkungsvolle Behandlungsoptionen in einer Sitzung und sorgt so für eine schnellere Genesung. Sie wird bei einer Vielzahl von Beschwerden und Krankheitsbildern eingesetzt, die eine umfassende physiotherapeutische Behandlung erfordern. Erfahren Sie, wie diese innovative Therapie Ihnen helfen kann, Ihre Beschwerden zu lindern und Ihre Mobilität wiederherzustellen. Was ist die Heilmittelkombination D1? Die Heilmittelkombination D1 ist ein speziell festgelegtes physiotherapeutisches Behandlungskonzept, das mehrere Heilmittel in einer Sitzung kombiniert. Sie ist im Rahmenvertrag Physiotherapie geregelt, was bedeutet, dass die Kosten für die Behandlung von gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. Dies ermöglicht eine individuelle und strukturierte Therapie ohne zusätzliche Kosten für die Patienten. Warum wird die D1 auch als „Mini-Reha“ bezeichnet? Die D1 wird als „Mini-Reha“ bezeichnet, da sie mehrere Therapieansätze in einer Sitzung vereint, ähnlich wie in einer Rehabilitationsmaßnahme. Sie ermöglicht eine umfassende, ganzheitliche Behandlung, bei der sowohl aktive als auch passive Techniken zum Einsatz kommen. Ziel ist es, die Mobilität zu steigern, Schmerzen zu lindern und das Wohlbefinden zu verbessern. Wann wird die Heilmittelkombination D1 eingesetzt? Die D1-Verordnung kommt bei Beschwerden zum Einsatz, die eine intensive und strukturierte Behandlung erfordern, wie zum Beispiel nach Operationen oder bei chronischen Beschwerden. Sie ist geeignet, wenn eine Genesung und langfristige Verbesserungen angestrebt werden. Typische Anwendungsbereiche der D1-Verordnung Nach Operationen: Besonders nach Eingriffen an Hüfte, Bandscheibe oder Knie fördert die D1-Verordnung eine Rehabilitation. Chronische Beschwerden: Patienten mit Rückenschmerzen oder Arthrose profitieren von der D1-Behandlung zur Schmerzreduktion und Mobilitätssteigerung. Nach Amputationen: Die D1 unterstützt die Mobilität und Lebensqualität nach Amputationen. Vorteile der D1-Behandlung gegenüber Einzeltherapien Kombination von Heilmitteln: Mehrere Therapieansätze wie Krankengymnastik, Massagen und Elektrotherapie werden in einer Sitzung kombiniert. Zeitersparnis: Durch die Integration verschiedener Heilmittel in einer Behandlungssitzung sparen Patienten Zeit und erhalten eine effektive Therapie. Wie funktioniert eine D1-Behandlung? Die D1-Behandlung umfasst einen 60-minütigen Termin, in dem mindestens drei verschiedene Heilmittel kombiniert werden. Je nach Bedarf werden diese entweder vom Arzt (bei spezifizierter D1) oder vom Kraftort-Therapeuten (bei unspezifizierter D1) ausgewählt. Dabei werden die Heilmittel individuell an die Diagnose und die Ziele der Therapie angepasst. Dauer und Ablauf In der 60-minütigen Behandlung kommen unterschiedliche Heilmittel zum Einsatz, die auf die Bedürfnisse der Patienten abgestimmt sind. Zu den verwendeten Heilmitteln gehören unter anderem Krankengymnastik, manuelle Therapie, Massagen sowie Elektro-, Wärme- oder Kältetherapie. Unterschied zwischen spezifizierter und unspezifizierter D1 Spezifizierte D1: Der behandelnde Arzt legt die Heilmittel auf Grundlage der Diagnose fest. Unspezifizierte D1: Der Kraftort-Therapeut wählt die Heilmittel, um die Therapie optimal an die Bedürfnisse des Patienten anzupassen. Die Vorteile der Heilmittelkombination D1 in Ihrem Kraftort Therapiezentrum Durch die D1-Behandlung im Kraftort Therapiezentrum verschiedene Heilmittel ganz gezielt kombiniert werden, um Ihre Beschwerden zu lindern und Ihre Mobilität zu verbessern. Ihr Kraftort-Therapeut nutzt eine Mischung aus Krankengymnastik, Trainingstherapie, Massagen, manueller Therapie und weiteren Maßnahmen wie Elektrotherapie oder Wärmebehandlungen, den Therapieprozess bestmöglich zu unterstützen. Welche Ziele hat die Heilmittelkombination D1? Die D1-Behandlung verfolgt klare Ziele: Sie soll nicht nur Schmerzen lindern und die Beweglichkeit verbessern, sondern auch ganzheitlich das körperliche Wohlbefinden steigern. Durch die Kombination verschiedener Therapieansätze werden sowohl akute als auch chronische Beschwerden adressiert, was zu einer umfassenden Verbesserung der Lebensqualität führen kann. Schmerzlinderung und Beweglichkeit Ziel der D1-Behandlung ist eine Schmerzlinderung und die Verbesserung der Gelenkfunktionen. Gezielte Therapien wie Krankengymnastik und manuelle Therapie können helfen, die Beweglichkeit der Gelenke zu steigern und Schmerzen zu reduzieren. Ganzheitliche Verbesserung der Körperfunktion Die D1-Behandlung kann dazu beitragen, die Muskelspannung zu regulieren, den Stoffwechsel zu unterstützen und die Durchblutung zu fördern. Diese ganzheitliche Therapie zielt darauf ab, Ihre körperliche Beweglichkeit zu fördern und Ihr Wohlbefinden zu steigern. Möchten auch Sie von den Vorteilen der Heilmittelkombination D1 profitieren und Ihre Beschwerden gezielt behandeln lassen? Das Kraftort-Team steht Ihnen gerne zur Seite, um mit Ihnen gemeinsam die besten Therapieansätze zu finden und Ihre Heilung zu unterstützen. Kontaktieren Sie uns noch heute – wir helfen Ihnen, Ihre Gesundheit und Beweglichkeit zu verbessern! Bleiben Sie besser in Bewegung! Ihr Kraftort Team Quellen:https://www.gkv-spitzenverband.de/krankenversicherung/ambulante_leistungen/heilmittel/125_physio/125_physiotherapie.jsphttps://fusion5-physiotherapie.de/physiotherapie/d1-verordnunghttps://www.azh.de/blog/standardisierte-heilmittelkombination-d1/https://www.kg-gruber.de/therapie/standardisierte-heilmittelkombination-d1/ [...] Weiterlesen...
24. Februar 2025Osteochondrose ist eine degenerative Erkrankung der Wirbelsäule, die durch den fortschreitenden Verschleiß von Bandscheiben und angrenzenden Wirbelkörpern gekennzeichnet ist. Sie tritt häufig im Bereich der Hals- und Lendenwirbelsäule auf und kann zu erheblichen Beschwerden führen. In diesem Artikel erfahren Sie alles Wichtige über die typischen Symptome, die Diagnostik sowie die konservativen, medikamentösen und operativen Behandlungsmöglichkeiten, wobei der Fokus auf der Physiotherapie liegt. Typische Symptome der Osteochondrose Die Symptome der Osteochondrose können je nach betroffenem Wirbelsäulenabschnitt variieren. Zu den häufigsten Anzeichen gehören: Rückenschmerzen: Chronische oder wiederkehrende Schmerzen im Bereich der Hals-, Brust- oder Lendenwirbelsäule. Bewegungseinschränkungen: Steifheit der Wirbelsäule, insbesondere nach dem Aufstehen oder längerem Sitzen. Muskelverspannungen: Verhärtungen der Muskulatur rund um die betroffene Region. Taubheitsgefühle und Kribbeln: Vor allem in Armen oder Beinen, wenn Nervenwurzeln gereizt sind. Kopfschmerzen: Bei einer Osteochondrose der Halswirbelsäule. Diagnostik der Osteochondrose Die Diagnosestellung erfolgt in der Regel durch eine Kombination aus Anamnese, körperlicher Untersuchung und bildgebenden Verfahren: Anamnese: Der Arzt erkundigt sich nach den Beschwerden, deren Dauer und Intensität sowie möglichen Risikofaktoren. Körperliche Untersuchung: Beweglichkeit, Muskelkraft und Reflexe werden überprüft. Bildgebende Verfahren: Röntgenaufnahmen zeigen degenerative Veränderungen der Wirbel. In fortgeschrittenen Fällen können eine Magnetresonanztomographie (MRT) oder Computertomographie (CT) erforderlich sein, um Bandscheibenvorfälle oder Nervenkompressionen zu erkennen. Behandlung der Osteochondrose Die Therapie der Osteochondrose zielt darauf ab, Schmerzen zu lindern, die Beweglichkeit zu verbessern und das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen. Man unterscheidet zwischen konservativen, medikamentösen und operativen Ansätzen. 1. Konservative Behandlung Physiotherapie: Physiotherapie spielt eine zentrale Rolle bei der Behandlung der Osteochondrose. Sie umfasst gezielte Übungen zur Kräftigung der Rückenmuskulatur, Mobilisierung der Wirbelsäule und Verbesserung der Körperhaltung. Manuelle Therapie und Massagen können zusätzlich Verspannungen lösen. Ergotherapie: Hilft, Bewegungsabläufe im Alltag zu optimieren und Fehlhaltungen zu vermeiden. Wärme- und Kältetherapie: Wärme entspannt die Muskulatur, während Kälte Entzündungen lindern kann. 2. Medikamentöse Behandlung Schmerzmittel: Nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR) wie Ibuprofen oder Diclofenac lindern Schmerzen und Entzündungen. Muskelrelaxantien: Diese Medikamente können Muskelverspannungen lösen. Injektionen: In schweren Fällen können Kortison-Injektionen gezielt Entzündungen reduzieren. 3. Operative Behandlung Eine Operation wird nur erwogen, wenn konservative Maßnahmen nicht ausreichen oder neurologische Ausfälle auftreten. Mögliche Eingriffe sind: Mikrochirurgische Dekompression: Entfernung von Bandscheibengewebe, das auf Nerven drückt. Wirbelversteifung (Spondylodese): Stabilisierung instabiler Wirbelsäulenabschnitte. Bedeutung der Physiotherapie Die Physiotherapie ist ein zentraler Bestandteil der konservativen Behandlung. Sie zielt darauf ab, die Muskulatur zu stärken, die Beweglichkeit zu verbessern und Schmerzen zu lindern. Typische Maßnahmen umfassen: Kräftigungsübungen: Aufbau der Rücken- und Bauchmuskulatur zur Stabilisierung der Wirbelsäule. Dehnübungen: Verbesserung der Flexibilität und Lösung von Muskelverspannungen. Manuelle Therapie: Sanfte Mobilisation der Wirbelsäule zur Schmerzlinderung. Haltungsschulung: Erlernen einer ergonomischen Körperhaltung im Alltag. Fazit Osteochondrose ist eine weit verbreitete Erkrankung der Wirbelsäule, die unbehandelt zu erheblichen Beschwerden führen kann. Eine frühzeitige Diagnostik und eine ganzheitliche Behandlung, insbesondere durch Physiotherapie, können das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen und die Lebensqualität der Betroffenen deutlich verbessern. Bei anhaltenden Beschwerden sollten Betroffene rechtzeitig ärztlichen Rat einholen, um geeignete Therapieoptionen zu besprechen. Bei uns im Kraftort Therapiezentrum erstellen unsere qualifizierten Physiotherapeuten einen individuellen Behandlungsplan für Ihre Beschwerden. Ihr Kraftort Team [...] Weiterlesen...
19. Februar 2025Autophagie ist ein lebenswichtiger Mechanismus, bei dem Zellen beschädigte oder überflüssige Bestandteile abbauen und recyceln. Dieser Prozess trägt entscheidend zur Aufrechterhaltung der Zellgesundheit bei und schützt vor verschiedenen Krankheiten. Sowohl Fasten als auch körperliche Aktivität sind bekannte Auslöser der Autophagie. Eine aktuelle Studie hat nun genauer untersucht, wie mechanischer Stress, etwa durch Krafttraining, diesen Prozess beeinflusst. Was ist Autophagie? Der Begriff “Autophagie” leitet sich aus dem Griechischen ab und bedeutet “sich selbst verzehren”. Es handelt sich um einen natürlichen Prozess, bei dem Zellen ihre eigenen beschädigten oder nicht mehr benötigten Komponenten abbauen und verwerten. Durch diese “Selbstreinigung” werden zelluläre Abfallprodukte entfernt, was die Funktionalität und Langlebigkeit der Zellen sicherstellt. Die Wirkung des Fastens auf die Autophagie Fasten ist seit langem für seine gesundheitsfördernden Effekte bekannt, insbesondere durch die Aktivierung der Autophagie. Während Phasen ohne Nahrungsaufnahme sinkt der Energienachschub, wodurch der Körper alternative Energiequellen nutzen muss. Dieser Energiemangel aktiviert die Autophagie, um beschädigte Zellbestandteile abzubauen und als Energiequelle zu verwenden. Dieser Prozess unterstützt die Entgiftung des Körpers, reduziert Entzündungen und fördert die Zellregeneration. Neue Erkenntnisse: Die Rolle von Sport bei der Autophagie Eine aktuelle Studie unter der Leitung von Professor Jörg Höhfeld an der Universität Bonn hat untersucht, wie mechanischer Stress, wie er beim Krafttraining auftritt, die Autophagie beeinflusst. Im Fokus stand das Protein BAG3, das eine Schlüsselrolle bei der Erkennung und Beseitigung beschädigter Muskelproteine spielt. Die Forscher entdeckten, dass mechanischer Stress eine Dephosphorylierung von BAG3 auslöst, was dessen Aktivität steigert und somit die Autophagie in Muskelzellen fördert. Dieser Mechanismus ist essenziell für die langfristige Erhaltung der Muskelmasse und -funktion. Interessanterweise zeigte die Studie auch, dass BAG3 nicht nur in Muskelzellen, sondern auch in Nervenzellen eine wichtige Rolle spielt. Mutationen in BAG3 können zu neurologischen Erkrankungen wie der Charcot-Marie-Tooth-Krankheit führen, bei der es zum Abbau peripherer Nervenfasern kommt. Die Ergebnisse dieser Forschung könnten daher neue therapeutische Ansätze für Muskel- und Nervenerkrankungen bieten.  Quelle: uni-bonn.de Fazit Sowohl Fasten als auch körperliche Aktivität sind effektive Methoden zur Aktivierung der Autophagie, des natürlichen Reinigungsprozesses unserer Zellen. Die neuesten Forschungsergebnisse heben insbesondere die Bedeutung von Krafttraining hervor, das durch mechanischen Stress spezifische Proteine aktiviert, die die Autophagie fördern. Diese Erkenntnisse unterstreichen die Wichtigkeit eines aktiven Lebensstils und könnten zukünftig neue Wege in der Behandlung von Muskel- und Nervenerkrankungen eröffnen. Bleiben Sie in Bewegung – Ihr Kraftort Team [...] Weiterlesen...
17. Februar 2025Omarthrose bezeichnet den fortschreitenden Verschleiß des Schultergelenks (Articulatio humeri). Es handelt sich um eine degenerative Erkrankung, bei der der Gelenkknorpel zunehmend abgebaut wird. Dies führt zu Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Entzündungen. Die Schulterarthrose betrifft vor allem ältere Menschen, kann aber auch infolge von Verletzungen oder chronischer Überlastung auftreten. Ursachen der Omarthrose Die häufigsten Ursachen für Omarthrose sind: Alterungsprozess: Mit zunehmendem Alter nimmt die Knorpelqualität ab. Verletzungen: Schulterfrakturen oder Luxationen können den Gelenkknorpel schädigen. Überlastung: Wiederholte hohe Belastungen, z. B. durch schwere körperliche Arbeit oder Sportarten wie Tennis und Gewichtheben. Entzündliche Erkrankungen: Rheumatoide Arthritis kann den Knorpelabbau beschleunigen. Genetische Veranlagung: Eine familiäre Häufung von Arthrose kann das Risiko erhöhen. Symptome der Schulterarthrose Die Symptome entwickeln sich meist schleichend und umfassen: Schmerzen: Anfangs bei Belastung, später auch in Ruhe und nachts. Bewegungseinschränkungen: Besonders das Heben des Arms kann schwierig werden. Knirschen oder Reiben im Gelenk: Ein Zeichen für Knorpelverlust. Schwellung und Entzündung: In fortgeschrittenen Stadien möglich. Diagnostik der Omarthrose Um eine Omarthrose zu diagnostizieren, setzen Ärzte folgende Methoden ein: Anamnese und körperliche Untersuchung: Erhebung der Beschwerden und Überprüfung der Beweglichkeit. Röntgen: Zeigt Gelenkspaltverengung, Knochenauswüchse (Osteophyten) und Veränderungen der Knochenstruktur. MRT oder CT: Erlaubt eine detaillierte Beurteilung von Weichteilen, Knorpel und Sehnen. Konservative Behandlungsmöglichkeiten In frühen Stadien kann eine konservative Therapie die Beschwerden lindern und das Fortschreiten verlangsamen: Physiotherapie: Stärkt die Muskulatur, verbessert die Beweglichkeit und reduziert Schmerzen. Medikamentöse Therapie: NSAR (nichtsteroidale Antirheumatika) wie Ibuprofen oder Diclofenac helfen gegen Schmerzen und Entzündungen. Injektionen: Kortison oder Hyaluronsäure können kurzfristige Linderung verschaffen. Kälte- und Wärmeanwendungen: Fördern die Durchblutung und entspannen die Muskulatur. Lebensstiländerung: Gelenkschonende Bewegungen und Vermeidung von Überlastung. Operative Behandlungsmöglichkeiten Wenn konservative Maßnahmen nicht mehr ausreichen, kommen operative Verfahren infrage: Arthroskopie (Gelenkspiegelung): Entfernung von Gelenkkörpern und Glättung des Knorpels. Schulterprothese: Bei fortgeschrittener Arthrose kann ein künstliches Schultergelenk eingesetzt werden. Umkehrprothese (Inverse Schulterprothese): Besonders geeignet, wenn zusätzlich eine Schädigung der Rotatorenmanschette vorliegt. Physiotherapie bei Omarthrose Physiotherapie ist ein zentraler Bestandteil der Behandlung. Sie hilft, Schmerzen zu reduzieren und die Beweglichkeit zu erhalten. Typische Maßnahmen sind: Manuelle Therapie: Gelenkmobilisation zur Verbesserung der Beweglichkeit. Kräftigungsübungen: Stärkung der Schultermuskulatur zur Entlastung des Gelenks. Dehnübungen: Erhöhung der Flexibilität und Reduktion von Verspannungen. Stabilisationstraining: Förderung der Gelenkstabilität. Wärme- und Kälteanwendungen: Zur Schmerzreduktion und Muskelentspannung. Die neue Blankoverordnung in der Physiotherapie Seit dem 1. November 2024 haben Ärzte die Möglichkeit, für über 100 Schulterdiagnosen sogenannte Blankoverordnungen auszustellen. Dies bedeutet: Erweiterte Versorgungsverantwortung: Physiotherapeuten können eigenständig über die Auswahl der Heilmittel, die Anzahl der Behandlungseinheiten und die Frequenz der Therapiesitzungen entscheiden. Flexibilität in der Therapiegestaltung: Die Therapeuten können die Behandlung individuell an die Bedürfnisse des Patienten anpassen, was zu einer effektiveren und patientenzentrierten Versorgung führt. Gültigkeitsdauer: Eine Blankoverordnung ist bis zu 16 Wochen ab Ausstellungsdatum gültig, was einen längeren Behandlungszeitraum ermöglicht. Diese Neuerung fördert eine flexible und bedarfsgerechte physiotherapeutische Versorgung, insbesondere bei komplexen Schultererkrankungen wie der Omarthrose. Fazit Omarthrose ist eine schmerzhafte, aber behandelbare Erkrankung des Schultergelenks. Eine frühzeitige Diagnostik und ein individuell angepasstes Therapiekonzept aus Physiotherapie, Medikamenten und – falls notwendig – operativen Eingriffen können die Lebensqualität deutlich verbessern. Wer frühzeitig aktiv wird, kann das Fortschreiten der Arthrose verlangsamen und Schmerzen reduzieren. Bei uns im Kraftort Therapiezentrum erstellen unsere qualifizierten Physiotherapeuten einen individuellen Behandlungsplan für Ihre Beschwerden. Ihr Kraftort Team   [...] Weiterlesen...
13. Februar 2025Die Achillessehne leistet wahre Kraftakte – jeden Tag, über Jahrzehnte hinweg. Als kräftigste Sehne unseres menschlichen Körpers verbindet sie die wichtigste Muskeln des Unterschenkels mit unserem Fuß und ist hauptsächlich für die Beugefähigkeit dieser Bereiche verantwortlich. Durch Verletzungen kann eine Operation der Achillessehe nötig sein, besonders wenn die verbundenen Einschränkungen den Alltag belasten. Die darauffolgende Zeit kann optimal genutzt werden, damit Sie möglichst schnell wieder im Besitz Ihrer Kräfte sind. Gründe für eine Operation der Achillessehne  Ein Riss der Achillessehne ist eine häufig bei jungen Menschen vorkommende Verletzung, die beispielsweise durch einen Sportunfall verursacht werden kann. In diesem Fall wird entweder eine konservative Behandlung ohne Operation angeboten, bei der der Fuß eine lange Zeit von bis zu 12 Wochen ruhiggestellt wird. Auch hier gibt es gute und schnelle Heilungschancen, wenn eine Physiotherapie begleitend angewandt wird.  Muss der Riss, die sogenannte Achillessehnenruptur, operativ behandelt werden, wird die betroffene Sehne an der Selle des Risses genäht. Dies erfolgt entweder mit einer offenen Operation oder aber minimal-invasiv mit möglichst wenig Schnitten in der Haut. Je nach Patient wird die Operation individuell mit dem operierenden Arzt besprochen.  Nachbehandlung der Operation Da die Achillessehne wie beschrieben einen sehr wichtigen Part in unserem Bewegungsapparat übernimmt, dauert die Heilung ebenfalls eine längere Zeit. Betroffene müssen zunächst einmal viel Geduld aufbringen, das ist die erste Voraussetzung. Meist kann die Sehne und der Fuß nach vier Monaten wieder voll belastet werden – bis hier hin kann mit einigen Vorgehensweisen die Heilung optimal gefördert und beschleunigt werden. Die Einschränkungen, mit der Betroffene nach einer Achillessehnen-OP nicht nur im Alltag auf sich nehmen müssen, können zermürbend sein, denn sie erfordern ein großes Maß an Flexibilität und Hilfe von außen. Daher ist es das größte Ziel, die eigene Belastbarkeit wieder zu stärken und auszubauen, um vor allem den Alltag wieder ohne Gehhilfen oder speziellen Schuhen gestalten zu können. Eine speziell auf Sie ausgerichtete und angepasste Physiotherapie kann Sie dabei bestmöglich unterstützen. H2: Physiotherapeutische Vorbereitung für die Achillessehne  Die Physiotherapie bei allen Achillessehnen–Beschwerden verfolgt eine Aufgabe: Mit möglichst geringen Schmerzen die ursprüngliche Funktion der Achillessehne wieder herzustellen. Bei einer physiotherapeutischen Erstanalyse nach der Operation können erste Punkte beobachtet und besprochen werden, die für die Behandlung wichtig sind. Dazu achten unsere Kraftort-Therapeuten vor allem auf folgende Dinge: Wie ist es um die Statik von der Stellung des Fußes bestellt? Wie verhält sich die Gesamtstabilität des Beines und des Rumpfes? Welche Einschränkungen hatte die Verletzung der Achillessehne auf die Gangart? In welcher Form ist die Achillessehne aktuell belastbar? Welche Bereiche sorgen besonders für Schmerzen? Je nachdem, wie die Erstanalyse ausfällt, wird mit Ihnen ein individuell auf Sie abgestimmtes Behandlungskonzept erarbeitet.  Physiotherapeutische Behandlungsmaßnahmen  Neben der manuellen physiotherapeutischen Therapie kann nämlich auch eine Krankengymnastik am Gerät (KGG) in Frage kommen – oder eine Kombination aus beiden physiotherapeutischen Maßnahmen. Je nach Ausprägung der ursprünglichen Achillessehnenverletzung müssen Sie auch hier Geduld als Begleiter einplanen – im Idealfall erreichen Sie stabile Fortschritte und haben mit zwei Sitzungen in der Woche nach vier bis zwölf Wochen schon jede Menge erreicht.   Neben einer bewusst angewendeten Muskelentspannung in den Regionen, die in die Achillessehne einstrahlen, ist vor allem die Aktivierung des Sprunggelenks genauso wichtig und elementar wie die Förderung von Bein- und Fußstabilität. So kann über die Wochen hinweg die Belastung der Achillessehne stetig gesteigert werden. Unterstützende Maßnahmen, wie Bandagen oder ein Übungsplan für daheim können ebenfalls die Heilung beschleunigen.  Herzliche Grüße von Ihrem Kraftort Team Ihre Therapiemöglichkeiten bei uns im Kraftort Therapiezentrum rund um das Thema postoperative Behandlung nach einer Operation der Achillessehnen und die individuellen Therapiemöglichkeiten erfahren Sie an unserer Rezeption.  Quellen https://flexikon.doccheck.com/de/Achillessehne#:~:text=1.-,Definition,und%20erm%C3%B6glicht%20dadurch%20die%20Plantarflexion.https://www.schulthess-klinik.ch/de/fusschirurgie/behandlung/achillessehnenriss-achillessehnenruptur https://www.physiozentrum.ch/2017/10/was-tun-bei-achillodynie [...] Weiterlesen...
31. März 2025Eine Schulter-Totalendoprothese (Schulter-TEP) ist ein künstlicher Gelenkersatz des Schultergelenks. Diese Operation wird notwendig, wenn das natürliche Schultergelenk durch Erkrankungen oder Verletzungen so stark geschädigt ist, dass konservative Behandlungsmethoden nicht mehr ausreichen.​ Ursachen für eine Schulter-TEP Die häufigsten Gründe für den Einsatz einer Schulter-TEP sind:​ Arthrose: Verschleißbedingter Knorpelabbau führt zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen.​ Rheumatoide Arthritis: Entzündliche Gelenkerkrankung, die das Schultergelenk zerstören kann.​ Frakturen: Komplexe Brüche des Oberarmkopfes, insbesondere bei älteren Patienten.​ Rotatorenmanschettenrupturen: Schwere Sehnenrisse, die zu einer Arthropathie führen können.​ Operationstechniken Es gibt verschiedene Techniken für den Einsatz einer Schulter-TEP:​ Anatomische Prothese: Ersatz von Oberarmkopf und Gelenkpfanne, wenn die Rotatorenmanschette intakt ist. Inverse Prothese: Vertauschen der Gelenkkomponenten, geeignet bei nicht funktionierender Rotatorenmanschette.​ Nachbehandlung durch Physiotherapie Die postoperative Physiotherapie ist entscheidend für den Heilungserfolg. Sie beginnt meist unmittelbar nach der Operation und umfasst:​ Schmerzlinderung: Durch gezielte Maßnahmen wird der Schmerz reduziert.​ Mobilisation: Frühzeitige, schonende Bewegungsübungen verhindern Versteifungen.​ Kraftaufbau: Stärkung der Muskulatur zur Stabilisierung des Gelenks.​ Koordinationstraining: Verbesserung der Bewegungsabläufe und Wiederherstellung der Funktionalität.​ Vorteile der Blankoverordnung in der Physiotherapie Seit dem 1. November 2024 können Ärzte für über 100 Schulter-Diagnosen eine Blankoverordnung ausstellen. Dies bedeutet, dass sie kein konkretes Heilmittel mehr verordnen, sondern die Entscheidung über Art, Anzahl und Frequenz der Therapieeinheiten den Physiotherapeuten überlassen. Diese Regelung ermöglicht eine individuellere und flexiblere Therapiegestaltung, da die Therapeuten die Behandlung optimal auf die Bedürfnisse des Patienten abstimmen können.Die Blankoverordnung ist bis zu 16 Wochen ab Ausstellungsdatum gültig, wobei die Therapeuten die Verantwortung für die Wirtschaftlichkeit der Behandlung tragen.  Insgesamt bietet die Kombination aus moderner Schulter-TEP-Chirurgie und einer individuell angepassten physiotherapeutischen Nachbehandlung, unterstützt durch die Möglichkeiten der Blankoverordnung, Patienten die Chance auf eine deutliche Verbesserung ihrer Lebensqualität und Schulterfunktion.​ Bei uns im Kraftort Therapiezentrum erstellen unsere qualifizierten Physiotherapeuten einen individuellen Behandlungsplan für Ihre Beschwerden. Ihr Kraftort Team [...] Weiterlesen...
22. März 2025Die Bankart Läsion ist ein häufiges Krankheitsbild, das vor allem zu Schulterinstabilitäten führt. In diesem Beitrag erfahren Sie alles Wissenswerte über die Ursachen, Symptome, Diagnostik, gängige Operationstechniken und den hohen Stellenwert der Physiotherapie in der Nachbehandlung. Zudem beleuchten wir die Möglichkeiten und Vorteile der neuen Blankoverordnung in der Physiotherapie. Ursachen der Bankart Läsion Die Bankart Läsion entsteht in der Regel durch ein traumatisches Ereignis, bei dem es zu einem Abnutzungsschaden oder Abriss der vorderen Kapsel und des Labrum kommt. Häufige Ursachen sind: Sportverletzungen: Insbesondere in Kontaktsportarten wie Fußball, Basketball oder Handball. Sturztraumata: Ein direkter Sturz auf die Schulter kann die strukturelle Integrität des Gelenks beeinträchtigen. Wiederholte Überbelastung: Auch wiederholte Belastungen können zu einer kumulativen Schädigung des Schultergelenks führen. Diese Faktoren können in Kombination oder auch einzeln zu einer Instabilität der Schulter führen, die langfristig Schmerzen und Funktionsstörungen verursacht. Symptome der Bankart Läsion Typische Symptome, die auf eine Bankart Läsion hinweisen können, sind: Wiederkehrende Schulterinstabilität: Patienten berichten häufig von einem wiederkehrenden „Ausrenken“ der Schulter. Schmerzen und Druckgefühl: Vor allem bei bestimmten Bewegungen oder nach Belastung treten oft starke Schmerzen auf. Bewegungseinschränkungen: Die Beweglichkeit der Schulter ist in vielen Fällen eingeschränkt, was alltägliche Aktivitäten erschwert. Durch eine frühzeitige Diagnostik und Therapie kann oft eine dauerhafte Beeinträchtigung vermieden werden. Diagnostik Die Diagnose einer Bankart Läsion erfolgt in mehreren Schritten: Anamnese und klinische Untersuchung: Der behandelnde Arzt erhebt zunächst eine ausführliche Krankengeschichte und führt spezielle Tests durch, um die Stabilität der Schulter zu überprüfen. Bildgebende Verfahren: Moderne bildgebende Verfahren wie die Magnetresonanztomographie (MRT) oder die Computertomographie (CT) bieten detaillierte Einblicke in die Strukturen des Schultergelenks und bestätigen die Diagnose. Funktions- und Belastungstests: Ergänzend werden Tests durchgeführt, um die funktionelle Belastbarkeit der Schulter zu beurteilen. Diese diagnostischen Schritte ermöglichen eine präzise Beurteilung der Schädigung und helfen, den optimalen Therapieansatz zu wählen. Operationstechniken bei der Bankart Läsion In vielen Fällen ist eine Operation erforderlich, um die Stabilität der Schulter wiederherzustellen. Zu den gängigen Operationstechniken zählen: Arthroskopische Rekonstruktion: Eine minimalinvasive Technik, bei der das beschädigte Labrum wieder fixiert wird. Diese Methode ist besonders beliebt, da sie mit weniger Gewebeschäden und einer schnelleren Erholungsphase verbunden ist. Offene Operation: In schwereren Fällen oder bei wiederholten Schulterluxationen kann eine offene Operation notwendig sein, um eine umfassendere Rekonstruktion vorzunehmen. Die Wahl der Methode richtet sich immer nach dem individuellen Schädigungsbild und den Bedürfnissen des Patienten. Der hohe Stellenwert der Physiotherapie in der Nachbehandlung Nach der operativen Behandlung spielt die Physiotherapie eine zentrale Rolle in der Rehabilitation. Wichtige Aspekte sind: Funktionelle Wiederherstellung: Gezielte Übungen helfen, die Muskulatur zu stärken und die Beweglichkeit der Schulter wiederherzustellen. Schmerzlinderung: Durch manuelle Techniken und spezielle Therapieansätze wird der Schmerz reduziert und die Heilung gefördert. Prävention erneuter Verletzungen: Ein individuell abgestimmtes Trainingsprogramm minimiert das Risiko zukünftiger Schulterinstabilitäten. Die Physiotherapie unterstützt Patienten dabei, schnell wieder in den Alltag und in sportliche Aktivitäten zurückzukehren. Blankoverordnung in der Physiotherapie: Möglichkeiten und Vorteile Die Einführung der Blankoverordnung in der Physiotherapie stellt einen bedeutenden Fortschritt in der medizinischen Versorgung dar. Ihre Vorteile umfassen: Flexibilität und Individualität: Ärzte können gezielt auf die Bedürfnisse der Patienten eingehen und spezifische Therapien verordnen, ohne sich an starre Vorgaben halten zu müssen. Effizienzsteigerung: Durch die direkte Verordnung der Physiotherapie können Behandlungsprozesse beschleunigt und Wartezeiten reduziert werden. Kostenersparnis: Die Blankoverordnung ermöglicht eine passgenaue Versorgung, was langfristig zur Reduzierung unnötiger medizinischer Ausgaben beiträgt. Erhöhte Therapietreue: Patienten profitieren von einem maßgeschneiderten Therapieplan, der die Motivation und Compliance erhöht. Diese Neuerung stellt sicher, dass Patienten nach einer Operation optimal betreut werden und sich schneller erholen können. Fazit Die Bankart Läsion ist eine ernstzunehmende Verletzung, die bei unzureichender Behandlung zu chronischen Schulterinstabilitäten führen kann. Durch eine umfassende Diagnostik, moderne Operationstechniken und einen integrativen Ansatz in der Physiotherapie – unterstützt durch die neue Blankoverordnung – können Patienten jedoch effektiv behandelt und langfristig stabilisiert werden. Eine frühzeitige Intervention und eine individuell abgestimmte Nachbehandlung sind entscheidend, um die Lebensqualität der Betroffenen nachhaltig zu verbessern. Mit diesem informativen Überblick bieten wir Ihnen einen tiefgehenden Einblick in das Krankheitsbild der Bankart Läsion, der nicht nur für Patienten, sondern auch für medizinisches Fachpersonal von großem Nutzen ist. Bei uns im Kraftort Therapiezentrum erstellen unsere qualifizierten Physiotherapeuten einen individuellen Behandlungsplan für Ihre Beschwerden. Ihr Kraftort Team [...] Weiterlesen...
17. März 2025Die Rotatorenmanschette ist ein Verbund aus vier Muskeln und deren Sehnen, die das Schultergelenk umgeben und stabilisieren. Diese Struktur ermöglicht die vielfältigen Bewegungen der Schulter, wie Innen- und Außenrotation sowie das seitliche Abspreizen des Arms. Ein Riss in einer oder mehreren dieser Sehnen wird als Rotatorenmanschettenruptur bezeichnet und kann zu erheblichen Funktionseinschränkungen führen. Betroffene Sehnen bei einer Rotatorenmanschettenruptur Die Rotatorenmanschette besteht aus folgenden vier Muskeln und deren Sehnen: Musculus supraspinatus: Diese Sehne ist am häufigsten von Rupturen betroffen, insbesondere aufgrund ihrer Lage unter dem Schulterdach. Musculus infraspinatus: Diese Sehne kann ebenfalls reißen und führt zu Einschränkungen bei der Außenrotation des Arms. Musculus subscapularis: Ein Riss dieser Sehne beeinträchtigt die Innenrotation der Schulter. Musculus teres minor: Diese Sehne ist seltener betroffen, aber ein Riss kann die Außenrotation und Stabilität der Schulter beeinflussen. Mögliche Ursachen einer Rotatorenmanschettenruptur Die Ursachen für eine Rotatorenmanschettenruptur lassen sich in zwei Hauptkategorien unterteilen: Degenerative Ursachen: Mit zunehmendem Alter unterliegen die Sehnen natürlichen Verschleißerscheinungen. Faktoren wie wiederholte Überlastung, Durchblutungsstörungen und altersbedingte Degeneration können die Sehnen schwächen und anfälliger für Risse machen. Traumatische Ursachen: Ein plötzlicher Unfall, wie ein Sturz auf den ausgestreckten Arm, kann zu einem akuten Riss der Rotatorenmanschette führen. Solche traumatischen Ereignisse treten häufiger bei jüngeren Patienten auf. Diagnostik einer Rotatorenmanschettenruptur Die Diagnose einer Rotatorenmanschettenruptur erfolgt durch eine Kombination aus klinischer Untersuchung und bildgebenden Verfahren: Klinische Untersuchung: Der Arzt prüft die Schulter auf Schmerzpunkte, Beweglichkeitseinschränkungen und Muskelschwäche. Spezifische Tests, wie der Empty-Can-Test für den Musculus supraspinatus, können Hinweise auf eine Ruptur geben. Bildgebende Verfahren: Ultraschall: Dient als erste Screeningmethode zur Erkennung von Sehnenläsionen. Magnetresonanztomographie (MRT): Ermöglicht eine detaillierte Darstellung der Weichteilstrukturen der Schulter, einschließlich des Ausmaßes des Sehnenrisses und möglicher Muskelveränderungen. Übliche Operationstechniken bei Rotatorenmanschettenruptur Bei symptomatischen oder größeren Rissen kann eine operative Behandlung in Betracht gezogen werden: Arthroskopische Rekonstruktion: Über kleine Hautschnitte führt der Chirurg eine Kamera und spezielle Instrumente ein, um die gerissene Sehne wieder am Knochen zu fixieren. Diese minimalinvasive Methode führt zu kürzeren Erholungszeiten und geringeren postoperativen Schmerzen. Mini-open-Technik: Bei dieser Methode wird ein kleiner Hautschnitt gemacht, um direkten Zugang zur verletzten Sehne zu erhalten. Sie wird oft angewendet, wenn eine arthroskopische Reparatur nicht möglich ist. Der große Nutzen der Physiotherapie in der Nachbehandlung Die Physiotherapie spielt eine entscheidende Rolle in der Rehabilitation nach einer Rotatorenmanschettenruptur: Frühphase: Direkt nach der Operation wird die Schulter oft mit einer Schiene immobilisiert, um die Heilung zu fördern. Passive Bewegungsübungen, die vom Therapeuten durchgeführt werden, helfen, die Gelenkbeweglichkeit zu erhalten, ohne die reparierte Sehne zu belasten. Aufbauphase: Nach einigen Wochen beginnt der Patient mit aktiven Übungen, um die Muskelkraft und Funktion der Schulter schrittweise wiederherzustellen. Spätphase: Intensives Training zur Verbesserung der Kraft, Koordination und Ausdauer der Schulter- und Rückenmuskulatur, um die volle Funktionalität wiederzuerlangen. Eine konsequente und individuell angepasste physiotherapeutische Nachbehandlung ist entscheidend für den Erfolg der Therapie und die Vermeidung von Komplikationen. Die neue Blankoverordnung in der Physiotherapie Seit dem 1. November 2024 haben Ärzte die Möglichkeit, für über 100 Schulterdiagnosen sogenannte Blankoverordnungen auszustellen. Dies bedeutet: Erweiterte Versorgungsverantwortung: Physiotherapeuten können eigenständig über die Auswahl der Heilmittel, die Anzahl der Behandlungseinheiten und die Frequenz der Therapiesitzungen entscheiden. Flexibilität in der Therapiegestaltung: Die Therapeuten können die Behandlung individuell an die Bedürfnisse des Patienten anpassen, was zu einer effektiveren und patientenzentrierten Versorgung führt. Gültigkeitsdauer: Eine Blankoverordnung ist bis zu 16 Wochen ab Ausstellungsdatum gültig, was einen längeren Behandlungszeitraum ermöglicht. Diese Neuerung fördert eine flexible und bedarfsgerechte physiotherapeutische Versorgung, insbesondere bei komplexen Schultererkrankungen wie der Rotatorenmanschettenruptur. Insgesamt ist die Rotatorenmanschettenruptur eine ernsthafte Erkrankung, die eine sorgfältige Diagnose und individuell angepasste Therapie erfordert. Die Kombination aus modernen Operationstechniken und einer intensiven physiotherapeutischen Nachbehandlung bietet den Patienten die besten Chancen auf eine vollständige Genesung und Wiederherstellung der Schulterfunktion. Bei uns im Kraftort Therapiezentrum erstellen unsere qualifizierten Physiotherapeuten einen individuellen Behandlungsplan für Ihre Beschwerden. Ihr Kraftort Team [...] Weiterlesen...

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